VISION

Schon während meines Studiums in der Schweiz begann ich Ideen zu entwickeln, wie ich das Erlernte auch in andere Felder bringen kann, die erstmal (zumindest auf den ersten Blick) nichts mit Kunst oder Tanz zu tun haben. Je mehr ich mich mit meinem Körper und seinem Ausdruck beschäftigte, desto mehr wurde mir klar, wie sehr sich unsere Kultur von einer tiefen Verankerung im Körper entfernt hat. Alles wird schneller, effizienter, praktischer, billiger, um nur ein paar der Adjektive zu nennen, die einige der zu hinterfragenden gesellschaftlichen Entwicklungen beschreiben. So begann ich an Konzepten zu arbeiten, die sich an verschiedene Zielgruppen richten.

In meinen Workshops geht es darum, Körper- (und Selbst-) bewusstsein (Verankerung im eigenen Körper, mehr Bezug zur ursprünglichen Intuition) und kreativen Ausdruck in Felder zu bringen, die einen sehr großen Effekt auf die gesamtgesellschaftliche Struktur haben und unser Leben individuell und kollektiv stark beeinflussen und dominieren. Hierbei geht es um Tiefgang, Authentizität und den Rückbezug auf unser eigentlich vorhandenes implizites Körperwissen und darum, dass unser Körper alles weiß (und erinnert) und wir vor allem wieder lernen können, zuzuhören. In meiner Arbeit verbinde ich das kreativ-künstlerische mit Bewegungs- und Körperübungen, die das Individuum, wie auch das Kollektiv umfassen. Durch choreografische Arbeit und Übungen, die den eigenen Körper und das Kollektiv ansprechen, können teilweise Strukturen stark verdeutlicht und viele Dinge am eigenen ‚Leib‘ erfahren werden. Die Kunst- und Körperarbeit hat ein sehr großes Potential für tiefe Transformation und gibt Organisationen wie Unternehmen, Schulen, Institutionen und (öffentliche) Einrichtungen Raum, durch Transformationsprozesse zu gehen, die nachhaltig sind.